Vom Grundstück zum persönlichen Lebenswerk

Ein Haus zu planen beginnt nicht mit der Küche, dem Badezimmer oder der Frage, wo später das Sofa stehen soll. Eine gute Hausplanung beginnt beim Grundstück.

Wie liegt die Parzelle? Wo ist die beste Besonnung? Welche Aussicht möchten wir nutzen? Was darf überhaupt gebaut werden? Und wo sollte das Gebäude stehen, damit am Ende nicht nur das Haus, sondern auch der Aussenraum überzeugt?

Wer gemeinsam mit einem Architekten ein Haus plant, geht deshalb Schritt für Schritt vor. Von der ersten Bedürfnisanalyse über die Vorstudie und Projektierung bis zur späteren Umsetzung wird aus den eigenen Vorstellungen nach und nach ein konkretes Zuhause.

Bei LEBENSWERK kann dieser Weg bereits bei der Suche nach dem passenden Grundstück beginnen. Gemeinsam mit erfahrenen Partnern begleiten wir unsere Kundinnen und Kunden auf Wunsch von der Grundstückssuche und ersten Begutachtung über eine Neubaustudie bis hin zur Baubewilligung.

1. Haus planen: Zuerst die eigenen Bedürfnisse definieren

Bevor der Architekt den ersten Entwurf zeichnet, sollten die eigenen Bedürfnisse möglichst klar sein.

Wie viele Zimmer brauchen wir? Arbeiten wir regelmässig von zu Hause? Wünschen wir uns eine offene Küche? Wie wichtig sind Garten und Terrasse? Brauchen wir eine Garage, einen Hobbyraum oder besonders viel Stauraum?

Dabei lohnt es sich, nicht nur an heute zu denken. Beispielsweise kann ein Kinderzimmer später zum Büro werden. Zudem kann ein zusätzliches Zimmer im Erdgeschoss irgendwann als Schlafzimmer dienen.

Unser Tipp: Nicht sofort einen fertigen Wunschgrundriss vorgeben, sondern zunächst definieren, wie man leben möchte. Ein guter Architekt kann daraus Lösungen entwickeln, an die man selbst vielleicht noch gar nicht gedacht hat.

2. Grundstück für den Hausbau finden

Wer neu bauen möchte, braucht zunächst das passende Grundstück. Neben Lage und Grösse ist vor allem entscheidend, ob sich die eigenen Vorstellungen darauf tatsächlich umsetzen lassen.

Genau hier lohnt es sich, bereits vor dem Kauf genauer hinzuschauen. Nicht jedes Grundstück eignet sich gleich gut für jedes Bauvorhaben. Baurechtliche Vorgaben, Form, Topografie, Besonnung, Aussicht und Erschliessung können entscheidenden Einfluss auf die spätere Planung haben.

LEBENSWERK unterstützt Sie auf Wunsch bereits bei der Suche nach einem geeigneten Grundstück und bei der ersten Einschätzung seines Potenzials. Gemeinsam mit unseren Partnern können wir frühzeitig prüfen, welche Möglichkeiten eine Parzelle bietet und ob sich die eigenen Vorstellungen grundsätzlich realisieren lassen.

Es lohnt sich aber auch, Bestandsimmobilien in die Suche einzubeziehen. Vielleicht passen Lage, Grundstück und Raumangebot bereits sehr gut zu den eigenen Wünschen. Mit einer durchdachten Umgestaltung, einem Umbau oder einer Erweiterung kann daraus das persönliche Zuhause entstehen, ohne komplett neu bauen zu müssen.

In unseren aktuellen Immobilienangeboten finden sich sowohl Grundstücke mit Entwicklungspotenzial als auch Bestandsimmobilien, die eine spannende Grundlage für die eigenen Wohnideen bieten können.

3.Vorstudie: Das Grundstück verstehen

Ist das Grundstück gefunden, beginnt die eigentliche Planung. In der sogenannten Vorstudie prüfen Architekt und Bauherrschaft zunächst, was auf der Parzelle überhaupt möglich ist.

Dazu gehören unter anderem Bauzone, Grenzabstände, Gebäudehöhe, mögliche Geschosszahl, Baulinien und Dienstbarkeiten. Auch Grundstücksform, Topografie, Zufahrt und Erschliessung spielen eine wichtige Rolle.

Ein schmales Grundstück verlangt beispielsweise eine andere Lösung als eine grosszügige, nahezu quadratische Parzelle. Gleichzeitig ergeben sich bei einer Hanglage ganz andere Möglichkeiten als auf einem ebenen Grundstück.

Bereits in dieser frühen Planungsphase lohnt es sich, die Bedürfnisse der Bauherrschaft und die Eignung des Grundstücks genau zu prüfen. Auch der Hauseigentümerverband Schweiz nennt Faktoren wie Standort, Besonnung, baurechtliche Vorgaben und Grenzabstände als wichtige Grundlagen der Planung.

Bevor entschieden wird, was gebaut werden soll, muss also zunächst klar sein, was gebaut werden kann.

4. Sonne, Aussicht und Umgebung analysieren

Sind die baurechtlichen Möglichkeiten bekannt, lohnt sich ein genauer Blick auf das Grundstück und seine Umgebung.

Wie verläuft die Sonne über das Grundstück? Zu welcher Tageszeit profitieren Terrasse und Wohnräume von der besten Besonnung? Welche Seite bietet die schönste Aussicht und wie liegen die Nachbarhäuser? Ebenso wichtig ist die Frage, wo ausreichend Privatsphäre entsteht und welche möglichen Lärmquellen berücksichtigt werden sollten.

Zudem sollten Bauherrschaft und Architekt auch zukünftige Veränderungen berücksichtigen. Eine heute freie Nachbarparzelle kann beispielsweise später bebaut werden.

Diese Faktoren entscheiden wesentlich darüber, wie das Haus ausgerichtet und positioniert werden sollte.

Ein gutes Haus wird nicht einfach auf ein Grundstück gestellt. Es wird für dieses Grundstück geplant.

5. Projektierung: Das Haus richtig positionieren

In der Projektierung wird aus den ersten Erkenntnissen ein konkreter Entwurf.

Eine der wichtigsten Fragen lautet dabei: Wo steht das Haus auf dem Grundstück am besten?

Hier lohnt es sich, gemeinsam mit dem Architekten mehrere Varianten zu prüfen. Manchmal verändern bereits wenige Meter oder eine andere Ausrichtung die Qualität erheblich.

Dadurch entsteht vielleicht mehr Garten, während die Terrasse gleichzeitig länger von der Abendsonne profitiert. Zudem können sich Wohnbereich und Küche gezielt zur schönsten Aussicht öffnen.

Haus, Terrasse, Garten, Zufahrt, Hauseingang sowie Garage oder Carport sollten deshalb von Anfang an gemeinsam betrachtet werden.

Für uns gilt dabei ein einfacher Grundsatz:

Der Garten sollte nicht die Fläche sein, die nach der Hausplanung zufällig übrig bleibt.

Auch der Aussenbereich gehört zur Architektur. Wo möchten wir im Sommer essen? Wo könnte eine Lounge entstehen? Wo spielen die Kinder? Soll vielleicht später einmal Platz für einen Pool vorhanden sein?

Wer solche Wünsche bereits in der Projektierung berücksichtigt, kann Innenraum und Aussenraum wesentlich besser miteinander verbinden.

6. Haus planen: Von aussen nach innen denken

Steht der Baukörper, geht die Planung Schritt für Schritt nach innen.

Zunächst sollten die grossen Zusammenhänge stimmen. Wo befindet sich der Eingang? Wie gelangen wir vom Parkplatz oder von der Garage ins Haus? Wo liegen Terrasse und Garten? Wie verbinden sich Küche, Essen und Wohnen?

Danach folgen die privaten Bereiche mit Schlafzimmern, Kinderzimmern und Badezimmern sowie die notwendigen Nebenräume.

Dabei sollte man immer wieder den späteren Alltag durchspielen.

Hierbei helfen konkrete Fragen aus dem Alltag: Wie gelangen die Einkäufe vom Auto in die Küche? Wo finden Schuhe und Jacken ihren Platz? Zudem lohnt es sich zu überlegen, ob ein Reduit in Küchennähe sinnvoll ist, wo die Wäsche ihren Platz findet und wie der direkte Weg vom Wohnbereich in den Garten aussieht.

Kurze und logische Wege machen im täglichen Leben einen erstaunlich grossen Unterschied.

7. Den Grundriss mit Möbeln planen

Ein Grundriss sollte möglichst früh mit Möbeln geprüft werden.

Passt der gewünschte Esstisch von der Grösse und Form wirklich an die vorgesehene Stelle? Kann man bequem darum herumlaufen? Wo steht das Sofa? Gibt es genügend Wandfläche für Schränke und Bilder?

Auch grosse Fensterfronten sollten bewusst geplant werden. Sie bringen viel Licht ins Haus und ermöglichen schöne Ausblicke, reduzieren gleichzeitig aber die verfügbaren Stellflächen.

Ein Haus mit mehr Wohnfläche ist deshalb nicht automatisch besser geplant. Entscheidend ist, wie gut sich die vorhandenen Quadratmeter tatsächlich nutzen lassen.

Zudem sollte bereits jetzt ausreichend Stauraum eingeplant werden. Garderobe, Einbauschränke, Reduit, Speisekammer und Waschküche gehören vielleicht nicht zu den spektakulärsten Bereichen eines Hauses, sind im Alltag jedoch umso wichtiger.

8. Vom Entwurf zum konkreten Bauprojekt

Sind Grundriss, Architektur und Nutzung definiert, wird die Planung zunehmend detaillierter.

In der weiteren Projektierung konkretisieren die Fachplaner Grundrisse, Fassaden, Schnitte, Materialien, technische Anforderungen und Kosten. Anschliessend folgt das Baubewilligungsverfahren.

Ist die Planung entsprechend weit fortgeschritten, beginnt die Ausschreibung. Anschliessend beschreiben die Planer die einzelnen Arbeiten, holen Angebote von Unternehmern ein und vergleichen diese miteinander. Auf dieser Grundlage vergibt die Bauherrschaft gemeinsam mit den zuständigen Partnern die einzelnen Arbeiten. Danach beginnt die eigentliche Ausführung.

Gerade hier zeigt sich, wie wertvoll eine sorgfältige Planung zu Beginn ist. Je genauer Materialien, Ausführung und Leistungen definiert sind, desto besser lassen sich Angebote und Kosten vergleichen. Auch Hausinfo empfiehlt, für die Planung genügend Zeit einzuplanen. Änderungen während der Bauphase können schnell zusätzliche Kosten verursachen.

Deshalb lohnt es sich aus unserer Sicht, während der Planung lieber eine Variante mehr zu prüfen, als grundlegende Entscheidungen erst auf der Baustelle zu treffen.

Mit LEBENSWERK von der Grundstückssuche bis zur Baubewilligung

Wer ein Haus bauen möchte, steht häufig schon vor der eigentlichen Planung vor vielen Fragen: Wo finde ich das passende Grundstück? Was kann darauf gebaut werden? Passt die Parzelle überhaupt zu meinen Vorstellungen? Und welche nächsten Schritte sind notwendig?

Hier setzt unsere Begleitung an.

LEBENSWERK bietet gemeinsam mit erfahrenen Partnern eine Begleitung von der ersten Grundstückssuche bis zum konkreten Neubauprojekt an. Je nach Vorhaben unterstützen wir Sie bei:

  • der Suche nach einem passenden Grundstück
  • der Begutachtung und ersten Einschätzung des Grundstücks
  • der Prüfung des baulichen und planerischen Potenzials
  • der Entwicklung und Realisierung einer Neubaustudie
  • der Abstimmung mit Architekten und weiteren Fachpartnern
  • der weiteren Planung bis hin zur Baubewilligung

So können bereits vor wichtigen Entscheidungen die Möglichkeiten eines Grundstücks geprüft und die nächsten Schritte strukturiert geplant werden.

Unser Ziel ist dabei nicht, einfach nur ein Grundstück zu finden, sondern gemeinsam eine Grundlage zu schaffen, auf der Ihr persönliches Lebenswerk entstehen kann.

Fazit: Ein Haus richtig planen

Eine gute Hausplanung beginnt lange vor dem ersten Grundriss. Wer Grundstück, Lage, baurechtliche Möglichkeiten und die eigenen Bedürfnisse von Anfang an zusammendenkt, schafft die beste Grundlage für ein Zuhause, das heute und auch in Zukunft passt.

Bei LEBENSWERK begleiten wir Sie auf Wunsch bereits ab dem ersten Schritt: von der Suche nach einem passenden Grundstück über dessen Begutachtung und Potenzialanalyse bis hin zur Entwicklung einer konkreten Neubaustudie.

Gemeinsam mit unseren erfahrenen Partnern unterstützen wir Sie bei der Planung und begleiten den Prozess bis hin zur Baubewilligung. So erhalten Sie frühzeitig eine fundierte Grundlage dafür, was auf einem Grundstück möglich ist und wie sich Ihre Vorstellungen bestmöglich umsetzen lassen.

Auch wenn ein Neubau nicht die passende Lösung ist, unterstützen wir Sie gerne bei der Suche nach einer Bestandsimmobilie mit Entwicklungspotenzial und vermitteln bei Bedarf die passenden Fachpartner für Umbau, Erweiterung oder Neugestaltung.

Vom passenden Grundstück über die erste Idee bis zum bewilligungsfähigen Projekt – wir begleiten Sie auf dem Weg zu Ihrem persönlichen Lebenswerk.

Sprechen Sie uns gerne an. Gemeinsam schauen wir, welcher Weg zu Ihrem persönlichen Lebenswerk passt.